Aktuelles

  • Das Engagement des Schulleiters in der Schulimkerei
  • Für die drei Bienenvölker der GSG wurde im Juni 2010 ein neuer, offener und überdachter Bienenstand im Schulgarten errichtet. Der Honig findet reißenden Absatz. Das eingenommene Geld wird zur Refinanzierung der Ausstattung benötigt

Wie hat es angefangen?

  • 1995 begann alles. Ein Imker aus Lünen stellte der GSG kostenlos ein Bienenvolk zur Verfügung. Dieses wurde im Schulgartenhaus untergebracht.
  • Ein erfahrener Imkerkollege begleitete die neu gegründete Imker-AG durch das Bienenjahr bis zur Honigschleuderung und zur Wintereinfütterung.
  • Aus einem Bienenvolk wurden zwei gemacht, und mit diesen beiden Völkern ging die Bienen-AG ins nächste Jahr.
  • Vom Förderverein der Schule erhielt die AG eine finanzielle Unterstützung für den Erwerb der Erstausstattung.
  • In der Zwischenzeit hatte der Leiter der AG und jetzige Schulleiter Heinrich Behrens mehrere Fachlehrgänge bei der Landwirtschaftskammer absolviert, um eine fachkundige „Völkerführung“ zu ermöglichen und die Schülerinnen und Schüler in die Imkerei einzuweisen.

Die Bedeutung der Bienenhaltung für den Unterricht und die offene pädagogische Arbeit an der GSG

  • Schulleiter und Imker Heinrich Behrens mit seinen Schülern bei der Stockkontrolle

     

    Bienen eignen sich in besonderer Weise, Schülerinnen und Schüler die komplexe ökologische Bedeutung von Bestäubung, Fruchtansatz, Nahrungsketten in der Natur und Biodiversität in von der Biene besiedelten Lebensräumen zu vermitteln. Natürlich spielt dabei auch die Betrachtung der enormen ökonomischen Bedeutung der Biene eine Rolle.
  • Die Schulimkerei lässt sich in allen Jahrgangsstufen im Rahmen des Biologieunterrichts, des naturwissenschaftlichen Unterrichts oder der Ernährungslehre einsetzen.Bedeutsam ist dabei die Arbeit am lebenden Objekt, was auch dazu beiträgt, die Angst vor dem stechenden Insekt zu verlieren.
  • Darüber hinaus erhalten die Schüler eine imkerliche Grundausbildung, in der sie lernen, die Bienenmagazine zu pflegen, zu reparieren und auszubauen, Honig und Wachs zu gewinnen oder tiermedizinische Maßnahmen zu ergreifen.

Die Beziehung Bienenstand und Obstwiese

  • Der Bienenstand ist auch Teil der schuleigenen Obstwiese, die mit autochthonen heimischen Obstsorten (als Apfelsorten
    wachsen die Sternrenette, Jakob Lebel, Signe Tillisch, dazu die Hauszwetsche, die Winterbirne sowie eine Wildbirne)
    bepflanzt ist.
  • In diesem Biotop lässt sich die Beziehung Bestäuber und Trachtpflanzen gut beobachten bzw. unterrichtlich erschließen.
  • Die Obstwiese ist ebenfalls Fachinhalt des naturwissenschaftlichen Unterrichts.
  • Im Rahmen der Projektwoche findet jedes Jahr eine Apfelsaftpressaktion statt. Der naturtrübe Apfelsaft wird in der Schule an Schüler und Lehrer ausgeschenkt.

Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

  • Wichtig ist, und das ist oberstes pädagogisches Ziel, die Schülerinnen und Schüler durch handlungs- und produktorientiertes Lernen mit Kulturtechniken vertraut zu machen, die von großer ökologischer Bedeutung für das menschliche Überleben sind.
  • Allein die Bestäubungsleistungen der Bienen in Deutschland sowohl in der Landwirtschaft als auch im Obst-und Gemüseanbau schaffen einen volkswirtschaftlichen Wert, der sich in mehreren Milliarden € beziffern lässt.
  • Der einprägsame Satz „Ohne Bienen kein menschliches Leben“ ist hier durchaus ernst zu nehmen.

 

Go to Top