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Förderverein

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Nächste Termine

29.04.  4. Methodentag
11.05.  3. Pädagogischer Studientag
15.05.  beweglicher Ferientag
20.05.  Eltern- und Schüler:innensprechtag

(WR Lünen) Fragen lockten Politikern zum Teil kontroverse Antworten heraus

 „Bildung interessiert mich", sagt Ibrahim Akinsi, Schüler der 11b der Geschwister-Scholl Gesamtschule, „Studiengebühren, allgemein das Thema Uni und auch Familie: Familienplanung, Kita, Kinderförderung." Ibrahim Akinsi sitzt in der ersten Reihe, vor ihm sind alle Landtagswahlkandidaten. Ein Sozialwissenschafts-Kurs hatte Fragen für die gestrige Podiumsdiskussion vorbereitet.

"Wir haben im Unterricht eigene Parteien gebildet, die sich zu den Themen äußern mussten, die diskutiert werden sollen: Bildung, Haushalt, Familie und Arbeit", sagt Akinsi. Auf dieser Grundlage formulierten sie die Fragen: Soll es einen einheitlichen Numerus Clausus an Hochschulen geben? Studiengebühren: Ja oder nein? Kann ein Schulsystem ohne Noten funktionieren? Ist die Legalisierung von Cannabis sinnvoll? - Das waren Fragen, die die Schüler beschäftigten, und die von den Politikern beantwortet werden sollten. Als Rainer Schmeltzer (SPD) forderte: „Den Studierenden keine Schulden aufzubürden", bekam er großen Beifall und Zurufe, Michael Zawisch (CDU) mahnte die Schüler, eine kostenlose Hochschulausbildung ginge auch zu Lasten der Qualität der Hochschulen. „Umsonst ist nicht immer das Beste" - die Reaktion war eine kurze Pause, bevor geklatscht wurde. Roland Gillers (FDP) Vorschlag, verzögert die Studiengebühren zurückzahlen zu können, fand wenig Anklang.
Auch beim Thema Haushalt scheinen die Schüler eine klare Meinung zu haben: Als es von Benjamin Benke (Grüne) hieß, Schulden seien per se nicht schlecht, wurde kaum geklatscht, als es um eine Schuldenbremse für NRW ging, pfiffen einige und applaudierten.

Zawisch warf Schmeltzer Populismus vor, Jeannine Temback (Piraten) den beiden wiederum „Rumschwadronieren" aufgrund dessen „niemand mehr zuhöre". „Genauso war es auch bei uns Schülern", sagt Akinsi. „Es gab Auseinandersetzungen und provozierende Aussagen, jeder wollte seine Meinungen durchsetzen."
Aber Zawisch lieferte eine Antwort darauf: "Wenn sie feststellen, dass wir uns fetzen: Keine Angst, ich versichere Ihnen, Herr Schmeltzer und ich, wir mögen uns."
Akinsi hatte die Veranstaltung „sehr geholfen." Er änderte gestern seine Entscheidung für Sonntag: "Vorher kannte man die Standpunkte ja nur von Wahlplakaten."
FOTO: GÜNTER BLASZCZYK

 

(RN Lünen) Hockey: Doch der Schulhockey-Club ist mit Leistung gegen Favoriten zufrieden

 Die A-Knaben des SSC Lünen: (st. v. l.) mit Simon Eggert, Cadric Lerchner, Julien Kirsch, Pascal Bloemenkemper, Fabian Fischer, Thomas Pototzky, Julien Maiworm, Shawn Bauman sowie vorn mit Torwart Josef Kistner. RN-Foto Buschmann, RN-Foto Buschmann

LÜNEN-Süd. Trotz zweier Niederlagen wussten die Hockey-A-Knaben des SSC Lünen am 2.Spieltag auf heimischer Dammwiese zu überzeugen. „Wir haben gegen die zwei Tormaschinen der Liga besser ausgesehen, als wir für möglich hielten", war Trainer Benjamin Schulte stolz auf seine Jungs. Am 23. Juni geht es weiter beim TuS Iserlohn.

HC Georgsmarienhütte - SSC Lünen 3:0 (1:0) - Die Sittiche wurden jeweils direkt nach Anpfiff mit einem Gegentor kalt erwischt, sonst wäre gegen die Favoriten vielleicht sogar ein Remis möglich gewesen: Die Niedersachsen fanden gegen die engmaschige SSC-Abwehr einfach kein Mittel und rannten sich immer wieder fest.

SSC Lünen - TG Bielefeld 0:13 (0:5) - Gegen die Tormaschine aus Bielefeld hieß es: Niederlage in Grenzen halten. Die Sittiche flatterten rings ums eigene Tor, pickten den Ostwestfalen die Bälle weg und träumten von einem einstelligen Resultat.

In der zweiten Hälfte aber spielte Bielefeld seine auf dem Großfeld erlernte Überlegenheit aus und traf nach Belieben. „Dennoch haben wir vier Tore weniger gefangen als die anderen Klubs", war Benjamin Schulte zufrieden. dib

 

(RN Lünen) Geschwister-Scholl-Gesamtschule lud in den voll besetzten Hansesaal ein

„Have Fun" - habt Spaß: Dieser Titel war Programm beim 8. Bläserkonzert der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG). Wegen der Bausanierung fand es erstmals nicht in der Aula, sondern im voll besetzten Hansesaal statt. Rund 200 Eltern, Geschwister und weitere Gäste wurden belohnt mit einem zweistündigen gelungenen Konzert. Jedes Stück wurde mit viel Applaus und zum Teil auch mit Bravo-Rufen regelrecht umjubelt.
Zu Beginn spielte die Brass Connection unter der Leitung der Instrumentallehrerin Sandra Horn den „Feierlichen Einzug". „War doch super", lobte Frank Fischer, Leiter der städtischen Musikschule die gekonnten Darbietungen der Brass Connection, als die jungen Akteure von der Bühne schritten.
Johann Budniak, er moderierte als Musiklehrer der GSG das Konzert, ging in der Begrüßungsrede auf die seit rund sechs Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation mit der Musikschule ein und betonte: „Ohne unsere Musikschule wäre das alles gar nicht möglich."
Die Klasse 5e präsentierte bei ihrem ersten großen Auftritt unter anderem „Frere Jacques", ein französisches Kinderlied mit vierstimmigen Kanon, sowie die „Ode an die Freude" und „Hard Rock Blues" mit einer Portion Session-Atmosphäre. Rockig weiter ging es mit dem 6. Jahrgang, der „Rock around the Clock" und „Latin Fire" spielte aber auch die beliebte Melodie von Pipi Langstrumpf. Der Jahrgang 7 trumpfte mit „Donnerschlag" unüberhörbar auf und bot zudem den Michael Jackson Titel „Thriller" sowie das gefühlvolle Stück „Over the rainbow". „Es sind tolle Stücke, die man mit 13 Jahren eigentlich noch nicht spielt", sagte Johann Budniak im Gespräch mit den RN und lobte damit das hohe musikalische Niveau des Jahrgangs.

Gänsehautstimmung

Für Gänsehautstimmung sorgte das Querflötenspiel der 8er und Justin, die „I will follow him" gekonnt darboten. Mit „With a little help from my friends" und „Oh happy day" präsentierte der Oberstufen-Chor auch Gospel betonte Klänge. Zu den Höhepunkten zählte die Big Band mit „Spinning wheel" und „In the mood". Ihre exquisiten Darbietungen waren große Klasse. Beu

Bei uns im Internet: Bilder vom Konzert unter www.RuhrNachrichten.de/luenen

Fotos vom Bläserkonzert sehen Sie auch in der Bildergalerie hier auf unserer Homepage

Lesen Sie auch den Artikel der Westfälischen Rundschau vom 26.05.2012

(RN Lünen) Gesamtschule will Schwerpunkt auf Ökologie lenken - Projektarbeit und Kooperation mit der Biologie Station

Die Aulenlandschaft Lünens landet an der Geschwister-SchollGesamtschule zukünftig auf dem Stundenplan.

Dabei soll die Naturlandschaft nicht nur von der Schulbank aus erkundet werden, sondern wird Schauplatz für ein grünes Klassenzimmer. Wissenschaftlich rückt das Gebiet ebenfalls in den Fokus. Die Schule will sich an der Gestaltung des Erlebnisparcours beteiligen, der zwischen Hammer Straße und Buddenburg entsteht.

"Wir wollen dabei helfen, den Blick der Besucher auf besondere Dinge in dem Bereich zu lenken"

Naturnahe Biotope, Röhricht, Pflanzen, Tiere oder die chemische Zusammensetzung des Bodens - all das sollen Schüler im grünen Klassenzimmer demnächst erkunden können. Das ausgewählte Gebiet nahe des Segelflugplatzes bietet viele Möglichkeiten, erklärt Hubert Gunnemann, Lehrer an der GSG. „Schüler können Proben aus einem Stillgewässer nehmen und praxisorientiert die Landschaftsstrukturen studieren." Die Lippeaue soll aber noch eine viel größere Rolle für die Schule spielen, betont der Lehrer.

Hubert Gunnemann unterrichtet seit sechs Jahren an der Gesamtschule. Bevor er die Schullaufbahn einschlug, war er über zehn Jahre als Pflanzenökologe und Gutachter beschäftigt. Sein Fachgebiet waren Naturlandschaften, und diesen Bereich können die Schüler nun ebenfalls erkunden und zwar als Teil des groß angelegten Projektes der Biologischen Station im Kreis Unna und ihrem Trägerverein, die Naturförderungsgesellschaft.

Geplant ist ein 17 Kilometer langer Rundweg für Wanderer und Radfahrer entlang der Lippe mit 15 Stationen, die verschiedene Aspekte des Gebietes vorstellen. Angefangen von der Artenvielfalt von Pflanzen- und Tierwelt, über Schifffahrt, Historisches bis hin zu Informationen über industrielle Nutzung der Lippe. Mit bei dem auf drei Jahre angelegten Projekt sind viele Kooperationspartner, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und eben auch die GSG.

Gunnemann schwebt vor, dass die Schüler sich bei der Gestaltung der Infotafeln einbringen können, bestimmt Themen recherchieren.
"Mit dabei helfen, den Blick der Besucher auf besondere Dinge in dem Bereich zu lenken." Auf seltene Pflanzen, Insekten oder spezielle Naturschutzmaßnahmen, erklär Gunnemann. Die Schulleitung denkt über mehrere Möglichkeiten nach, wie sich interessierte Schüler in das Ökologie-Projekt einbringen können. Zum Beispiel über eine Arbeitsgemeinschaft, eine konkretere Ausrichtung in Richtung Ökologie im naturwissenschaftlichen Bereich oder über Projektkurse in der Oberstufe, die ab dem kommenden Schuljahr angeboten werden.

Alles frei wählbar und nicht verpflichtend, betont Gunnemann. Und die Lippeauen bieten eine besondere Möglichkeit und Chance, sagt Gunnemann. Nah dran am Lehrplan, fern ab vom Schulalltag. Los gehen soll es schon im nächste Schuljahr.

 

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