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Besuch des M+E-InfoTrucks an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Von der Kurt-Schumacher-Straße aus war er gut zu erkennen, der Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie, der vom 10. bis 14. Januar auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände geparkt war. Auf zwei Etagen und insgesamt 80 mPräsentationsfläche konnten

sich die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Schuljahres der Geschwister-Scholl-Gesamtschule über Berufe in der Metall- und Elektroindustrie informieren und sich an Experimentierstationen auch ganz praktisch ausprobieren. 

„Berufsinformation XXL“ so überschreibt der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung e. V. seine Bemühungen um Facharbeiternachwuchs, der auch den größten Industriezweig Deutschland große Sorgen bereitet. Mit dem Infotruck, der von den Schulen für Besuche gebucht werden kann, soll um die zukünftigen Facharbeiter geworben werden.

Auf zwei Etagen – oben eine Infolounge, unten Experimentierstationen – ermöglichte der Truck den Besuchern, angeleitete von einem Beraterteam und jugendgerecht aufbereitet, einen Einblick in die Tätigkeiten und Arbeitswelt der Metall- und Elektroindustrie. 

Vor allem die erste Etage mit einer CNC-Maschine, die die Schüler unter Anleitung des Dipl.-Ingenieurs Herrn Schmickler programmieren konnten, um ein eigenes Werkstück anzufertigen, zog die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf sich. Doch auch das Aufzugsmodell oder die „Electricity Bench“ fanden reges Interesse. Interaktive Aufgabenstellungen, die auf Tablets abgerufen werden konnten, sorgten für das notwendige moderne Flair.

Diese neue handlungs- und erlebnisorientierte Form, sich über die Ausbildung und Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie zu informieren, wurde von den Schülerinnen und Schülern mit Begeisterung aufgenommen. Sie sprachen sich spontan dafür aus, den Infotruck für den nächsten 9. Jahrgang erneut zu buchen. 

„Und wer geglaubt hätte“, so die Studien- und Berufswahlkoordinatorin Frau Dr. Winking, „dass sich nur die Jungen für die technischen Berufe interessiert hätten, der brauchte nur auf die Mädchen zu schauen, mit wie viel Spaß sie an den Stationen gearbeitet haben, um zu erkennen, dass Begeisterung für Technik auch Mädchensache ist.“

Dieses besondere Berufsinformations-Angebot konnte nur mit Unterstützung des Lüner Bauvereins realisiert werden, da er sich ohne große Umstände bereit erklärte, das Gelände für den Infotruck zur Verfügung zu stellen und auch noch mit Strom zu versorgen. „Daher“ so Schulleiter Christian Gröne, „ bedanken wir uns bei Herrn Zaremba und den Mitarbeitern des Bauvereins sehr herzlich, dass sie kurzfristig und unkompliziert diese berufliche Orientierung aus erster Hand ermöglicht haben, da der Truck aufgrund seiner Dimensionen auf unserem Schulgelände nicht aufgebaut werden konnte.

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