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Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts hatten wir wieder die Möglichkeit, gemeinsam mit unserer Partnerschule I.E.S. Cañada Real in Valmojado eine besondere Woche in Spanien zu verbringen und anschließend unsere spanischen Austauschpartnerinnen und -partner in Lünen begrüßen zu dürfen.
Dieses Jahr setzten wir uns insbesondere mit dem Thema Nachhaltigkeit und erneuerbare Energiequellen auseinander. Doch darüber hinaus ging es allem auch um neue Begegnungen, gemeinsames Lernen und das Erleben einer europäischen Gemeinschaft.

¡Vamos a España! – Der erste Besuch in Valmojado


Im Februar stand für unsere Schülerinnen und Schüler der erste Besuch in Valmo-jado an. Schon die Ankunft in Valmojado war für viele sehr aufregend.

Alle Schülerinnen und Schüler wurden herzlich von den Gastfamilien aufgenommen und konnten direkt in den spanischen Alltag eintauchen. Für viele war es eine ganz neue Erfahrung, eine Woche lang Teil einer anderen Familie und Kultur zu sein. Auch an der Partnerschule in Valmojado wurden wir herzlich empfangen. Gemeinsam mit den spanischen Schülerinnen und Schülern wurde zum Projektthema der Nachhaltigkeit zusammengearbeitet. Besonders spannend war dabei die Schulbegehung: Mit selbst entwickelten Klimachecks untersuchten die Schülerinnen und Schüler, wie nachhaltig die spanische Schule in verschiedenen Bereichen arbeitet, z.B. beim Umgang mit Energie, Wasser oder Mülltrennung. Dabei entstanden viele interessante Gespräche und Vergleiche mit unserer eigenen Schule in Lünen.
Ein großes Thema während unseres Aufenthalts waren erneuerbare Energien. Daher durfte auch ein Besuch der örtlichen Solaranlagen nicht fehlen. Dort konnten wir sehen, wie Solarenergie vor Ort genutzt wird und welche Bedeutung nachhalti-ge Energiegewinnung für die Zukunft hat. Durch Vorträge und gemeinsame Diskus-sionen haben wir uns nicht nur mit den Vorteilen, sondern auch mit Herausforderungen erneuerbaren Energien beschäftigt.
Natürlich kam auch das Erkunden Spaniens nicht zu kurz. Gemeinsam besuchten wir Toledo und Madrid, lernten die Städte bei Führungen kennen und entdeckten viele kulturelle Besonderheiten. Auch kreative und praktische Aktivitäten spielten während der Austauschwoche eine wichtige Rolle. In einem Upcycling-Workshop gestalteten wir Figuren aus recycelten Materialien und setzten uns dabei mit Wiederverwertung und Ressourcenschonung auseinander.
Außerdem nahmen wir an einem Tanzworkshop zu traditionellen kastilischen Tänzen teil und erhielten dadurch authentische Einblicke in regionale spanische Traditionen.

Der Rückbesuch der spanischen Schülerinnen und Schüler in Deutschland


Wenige Zeit später fand im April der Gegenbesuch der spanischen Austauschgruppe in Deutschland statt. Auch hier stand das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des gemeinsamen Programms. Die spanischen Schülerinnen und Schüler lernten zunächst unsere Schule näher kennen. Gemeinsam arbeiteten wir weiter an den Ergebnissen unserer Nachhaltigkeitsanalysen und verglichen die Beobachtungen aus beiden Schulen. Dabei wurden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und mögliche Verbesserungspotenziale diskutiert.
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum. Dort setzten wir uns mit historischen Formen der Energiegewinnung auseinander und lernten die Entwicklung vom fossilen Bergbau hin zu erneuerbaren Energien kennen. Besonders spannend war, dass wir verschiedene Werkzeuge aus dem Bergbau nicht nur aus nächster Nähe sehen, sondern teilweise sogar selbst ausprobieren konnten. Dadurch bekamen wir einen viel lebendigeren Eindruck davon, wie hart die Arbeit unter Tage früher war.

Außerdem besuchten wir gemeinsam den Signal Iduna Park in Dortmund. Dort erfuhren wir, wie Nachhaltigkeit selbst in einem großen Fußballstadion umgesetzt werden kann, z.B. beim Energieverbrauch, der Wassernutzung oder der Mülltrennung.
Ein weiteres Highlight war ein gemeinsamer Fermentationsworkshop in Lünen. Dort beschäftigten wir uns mit nachhaltiger Lebensmittelverarbeitung, regionalen Produkten und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Durch das praktische Arbeiten konnten wir Nachhaltigkeit unmittelbar erleben und selbst ausprobieren.
Zurück in der Schule führten wir gemeinsam Experimente zu erneuerbaren Energien durch. Gemeinsam testeten wir verschiedene Formen von erneuerbaren Energien und vertieften dadurch das Verständnis für nachhaltige Energiegewinnung.
Zum Abschluss des Projekts entwickelten wir konkrete Ideen, um ihre Schulen nachhaltiger zu gestalten. Dabei entstanden unter anderem kreative Maßnahmen zur besseren Mülltrennung und zur Sensibilisierung der Schulgemeinschaft für nachhaltiges Verhalten im Alltag. Wir stellten fest, dass auch kleine Veränderungen einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können.
Der Austausch hat uns gezeigt, wie wichtig europäische Zusammenarbeit, Offenheit und gemeinsames Lernen für eine nachhaltigere Welt sind. Vor allem aber haben wir erlebt, dass aus einem Schulprojekt echte Begegnungen, neue Perspektiven und Freundschaften entstehen können.

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