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Nach erfolgreicher Teilnahme an der Erasmus+ Mobilität im Jahr 2017 bis 2019 startet die GSG erneut in ein neues Projekt mit dem Themennamen „Art for inclusion“ (übersetzt: Kunst für Inklusion). Im Rahmen dieses Projektes arbeiten wir zwei Jahre gemeinsam mit sechs europäischen Partnerländern zusammen (Spanien - Teneriffa, Italien, Niederlande, Türkei, Portugal), mit dem Ziel, die Integration benachteiligter Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche jeden Alters, mithilfe von Kunst zu verbessern. Kunst meint hier jegliche Form künstlerischer Tätigkeiten, wie Theater, Foto, Film, Literatur, Tanz, Malerei und Musik. In diesem Projekt wird benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein Raum zur Selbstdarstellung und Selbstverwirklichung geboten. Indem künstlerische Begegnungen und Austauschmöglichkeiten auf gemeinsamer Augenhöhe durchgeführt werden, wird ein gegenseitiges Verständnis von Gefühlen, Gedanken und Wünschen geschaffen. Die Zusammenarbeit aller Schülerinnen und Schüler ermöglicht zudem, dass ein Verständnis, sowie Akzeptanz und Wertschätzung füreinander geschaffen wird.

Art for inclusion wird aus Mitteln der Europäischen Union (Erasmus+ Programm) finanziert. Innerhalb eines Zeitraumen von zwei Jahren finden in regelmäßigen Abständen reale Begegnungen mit den oben genannten Partnerländern statt. Die Vor- und Nachbereitung der Besuche findet in unserer Erasmus+ AG statt, geleitet von Frau Hatice Cin und Frau Kristina Laukmann.

Aufgrund der Corona Pandemie findet der internationale Austausch aktuell in Form von regelmäßigen Videokonferenzen statt, zuletzt am 24. November 2020. An dieser Videokonferenz nahmen 18 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrerinnen und Lehrer der Partnerländer teil. Im Fokus standen die Thematisierung sowie die gemeinsame Reflexion des Films „Ziemlich beste Freunde“. Der Film zeigt das Leben eines älteren Mannes, der seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist und im Alltag auf Hilfe angewiesen ist. In seiner hilfsbedürftigen Situation erscheint ein junger Mann in seinem Leben, der ihm - trotz fehlender Ausbildung - zur Seite steht. Nach dem Film diskutierten die Schülerinnen und Schüler darüber, was das Besondere an dieser Freundschaft ist, was ihre unterschiedlichen Lebenswelten ausmacht und was die beiden Protagonisten voneinander lernen. Der Austausch öffnete auch die Perspektive zu unterschiedlichen Formen von Behinderung. Zur Sprache kam auch, welche Bedeutung der soziale Status eines Menschen mit Behinderung für die Teilhabe innerhalb der Gesellschaft spielen kann.

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Besuchen Sie uns gerne auf unserer internationalen Homepage, um mehr über das Projekt zu erfahren.

Werfen Sie hier einen Blick in unsere AG-Beschreibung für weitere Informationen: 

(verfasst von Hatice Cin, Kristina Laukmann)

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